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"Klein, fein, bodenständig, und unglobalisiert. Gefühl, Instinkt, Nase, Mund und Bauch entscheiden.“ So bringt Claus Preisinger seine Weinphilosophie auf den Punkt.

Claus Preisinger weiß, was er will. Als neunter Pannobile-Winzer gehört der sympathische Claus Preisinger mittlerweile zweifellos zur Winzer-Elite Österreichs. Sein erster Pannobile Jahrgang war 2004. Seine Trauben stammen vom Nordrand des Neusiedlersees dessen Böden geprägt sind von sandigem Lehm, Kieselstein, Quarz, Schiefer oder Kalkstein. Seine 19 Hektar Rebfläche verteilen sich auf ganze 64 Parzellen, einige davon gerade mal einige hundert Quadratmeter groß, allesamt seit 2006 biodynamisch bewirtschaftet. Das bedeutet: Begrünung, Humusaufbau mit Kompostbereitung aus Kuh- und Pferdemist, homöopathische Pflanzenpflege mit verschiedenen Teepräparaten, Arbeiten nach den Lehren Rudolf Steiners.

Sein Fokus liegt auf den heimischen Sorten Zweigelt und Blaufränkisch ergänzt durch St. Laurent, Pinot Noir, Weißburgunder und Grünen Veltliner.Dabei geht er seinen Weg ausgesprochen pragmatisch und aufgeschlossen für Veränderungen, arbeitet hochsensibel und schonend mit großem Respekt vor der Natur. Er arbeitet für die Natur und für sich selbst und legt keinen Wert auf Profit. Alle Entscheidungen trifft er mit Blick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit, Transparenz und Minimalismus.Im Weingarten arbeitet er biodynamisch und naturnah. In reiner Handarbeit werden seine Rebstöcke gepflegt und die Trauben selektioniert. Geerntet werden Ernteboxen zu 200 kg, um so, schonend wie möglich, das Lesegut in den Keller zu bringen. Dort herrscht progressiver Minimalismus. Claus Preisinger vergärt seine Weine spontan und lässt ihnen im Holzfass, Amphore oder Beton viel Zeit. So entstehen außergewöhnliche und individuelle Weine fernab vom Mainstream. Mit der Cuvée Paradigma, ein Wein voll Eleganz, Intensität, Dichte und Spannung, hat er sich sofort in die Herzen vieler Weinfreunde katapultiert.

»Wenn man (fast) jeden Tag draußen ist, beginnt man die Welt mit anderen Augen zu sehen. Man bekommt viel Bezug und Beziehung zu Pflanzen, Boden, Tiefen, der Umwelt insgesamt. Meine Weine sind Abbild der Natur. Weder im Weingarten noch im Keller greife ich künstlich ein. Auch wenn ich dadurch das Ergebnis verbessern könnte, gebe ich mich lieber mit dem zufrieden, was uns die Natur von sich aus schenkt, als dass ich mich einmische und manipuliere.« So bringt Claus Preisinger seine Weinphilosophie auf den Punkt. Bei der Weinherstellung verfolgt er einen klaren Ansatz: stark, ehrlich, naturbelassen und instinktiv selbstbewusst. Und so schmecken die Claus Preisinger Weine auch.

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